Roaming

„Stonjek?“ Klick. Aufgelegt. Zwei Minuten später die Mail: „Habe Sie leider nicht erreicht.“ Kommt, Leute, was soll denn das. Habt Ihr wirklich Angst, es könnte zu teuer werden?

Ich telefoniere mit drei Gruppen von Menschen: Mit denen, die ich anrufe. Denen, die mir anbieten, sich bei mir zu melden. „Ach, wir sind eine so große Firma – Das tut uns nicht weh.“ Und den anderen. Die lieber unzählige Mails hin und her schicken, als fünf Minuten persönlich mit mir zu sprechen.

Weil sehr oft die Frage kommt, ob das denn nun nicht zu teuer wird – wenn dann endlich ein Telefonat zustande kommt – hier ein kurzer Abriss zum Thema Handykosten. Schließlich hat sich da in den vergangenen Jahren eine Menge getan.

Ich habe nach wie vor eine deutsche Handynummer. Es ist also so, als ob ich mich im Schwedenurlaub befinden würde. Weil man Handys mit sich rumtragen kann und der Anrufer meinen Aufenthaltsort vielleicht nicht kennt, ist es nur gerecht, dass der Anrufer immer den gleichen Preis bezahlt. Heißt: Wer meine Handynummer wählt, zahlt genau die Gebühren, als ob ich in Deutschland wäre.

Für mögliche Zusatzkosten muss der Angerufene aufkommen. Also in diesem Fall ich. Roaming ist das Stichwort.

Aber jetzt kommt der Clou: Ich zahle dafür auch nichts! Die EU-Roaming-Verordnung lässt zwar seit Juli 2014 innerhalb der EU bei angenommenen Anrufen 0,05 Euro pro Minute zu. Aber manch einer erinnert sich vielleicht: Damals haben sich die Netzbetreiber förmlich überschlagen, mit besseren Konditionen zu werben. So wie meiner. Für mich sind seitdem eingehende Telefonate kostenlos.

Also, kommt schon. Traut Euch 🙂

Alle wichtigen Fakten zum Nachlesen gibt es hier
(Artikel 8: Endkundenentgelte für regulierte Roaminganrufe).

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