Unterricht

"The best teachers are those who show you where to look, but don't tell you what to see." (Alexandra K.Trenfor)
Da ist was Wahres dran: Der schöne Spruch von Alexandra K. Trenfor hängt bei uns in der Schule an der Pinnwand.

Thank god it’s friday – Unser Sprachkurs fordert uns momentan einiges ab. Aber er macht riesig Spaß und wir lernen eine Menge. Vor allem in der Pause.

Dann versuchen wir nämlich, mit unseren neuen Klassenkameraden aus Polen, Afghanistan, Syrien und Eritrea Smalltalk zu halten. Weil uns hier aber kein Englisch weiterbringt, müssen wir es wohl oder übel auf Schwedisch versuchen. Das klappt mittelprächtig, weil unser aktiver Wortschatz extrem begrenzt ist. Die anderen leben schon länger hier und tun sich mit Alltagsgesprächen sehr viel leichter. Aber wir geben uns alle große Mühe und meist kommt auch eine Unterhaltung in Gang.

Eine willkommende Abwechslung ist es daher, wenn man sich über Dinge unterhält, die keine Worte brauchen: Musik zum Beispiel. Und so kann es vorkommen, dass Rammstein zur deutsch-kurdischen Völkerverständigung beiträgt. Salah hat sich auf jeden Fall riesig gefreut, als ich ihm sagen konnte, wie das Lied auf seinem Smartphone heißt.

Unsere Lehrer sprechen schwedentypisch natürlich fließend Englisch. Das erleichtert die Sache schon sehr, wenn sie uns die Bedeutung einer Vokabel schnell rüberrufen können. Ansonsten ist die Schule mit iPads ausgerüstet, damit jeder die Vokabeln bei Google nachschlagen kann. Ja, ebenfalls schwedentypisch sollte man sich von dem kleinen Schulgebäude optisch nicht täuschen lassen: Die Ausstattung ist tipp-top. Zudem sind iPads wahrscheinlich immer noch billiger, als Wörterbücher in allen Sprachen der Welt vorrätig zu haben 😉 Ach so: An Laptops für Online-Übungen herrscht auch kein Mangel.

Und der Unterricht an sich? Auch der ist schwedentypisch, was bedeutet, dass er im Vergleich zu Deutschland ein eher gemütliches Tempo anschlägt. Bislang ist alles Wiederholung. Aber das passt – So können wir auch mal mit gutem Gewissen ein paar Tage ausfallen lassen, wenn es arbeitsmäßig zu eng wird.

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