Weihnachtsrituale

Weihnachten auf dem Lehrplan

Im Sfi-Kurs werden uns nicht nur Vokabeln und Grammatik beigebracht, sondern wir lernen auch viel über die schwedische Kultur und Bräuche. Heute stand Weihnachten auf dem Lehrplan.

Das hat zu dem in Deutschland viele Parallelen. Die Schweden feiern Weihnachten fast genauso wie wir auch. Es gibt den Heiligen Abend und die beiden Weihnachtsfeiertage. Gefeiert wird ebenfalls am 24. Dezember. An den vier Sonntagen zuvor werden Kerzen angezündet. Sogar die freien Tage werden genauso gehandhabt wie in Deutschland.

Allerdings sieht das Weihnachtsessen anders aus. Hier kommen kötbullar, Lachs, Hering oder falukorv (eine Wurst) auf den Tisch. Dazu gibt es Kartoffeln, Janssons frestelse (einen Kartoffelauflauf), manchmal auch Knäckebrot mit verschiedenen Dips.

Unsere Lehrerin hatte sogar schwedische Plätzchen dabei. Wir Deutschen und die Polen haben begeistert zugegriffen. Unser Mitschüler aus Eritrea und Syrien sahen hingegen skeptisch aus. Ich glaube, keiner hat seinen Keks probiert. Vielleicht mögen sie kein Spekulatiusgewürz. Wir versuchen, es herauszufinden.

Und: Sie hat uns eine Sendung auf dem schwedischen Kinderkanal ans Herz gelegt: Tusen år till julafton („1.000 Jahre bis zum Heiligabend“). Ähnlich einem Adventskalender wird 24 Tage lang täglich ein anderer Film gezeigt. Die Serie ist eine Zeitreise durch die schwedische Geschichte, fängt im Jahre 1050 an und geht bis in die Gegenwart.


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