Stubentiger

Laute Geräusche machen Lucy noch Angst.

Unser neuer kleiner Mitbewohner

Der kleine haarige Hintern, der hinter dem großen Spiegel herausschaut, gehört unserem neuen Mitbewohner. Das kleine Kätzchen ist noch etwas ängstlich, wie ihr seht. Sie hatte es in den vergangenen Monaten nicht leicht, aber nun hat sie bei uns ein neues Zuhause gefunden. Wir geben unser Bestes, damit sie sich schnell bei uns eingewöhnt.

Wir hatten schon länger immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt, uns ein Kätzchen zuzulegen. Hier am Waldrand sind die Mäuse teilweise so frech, dass ein kleiner Freigänger wirklich praktisch wäre. Aber bislang blieb es dabei. Richtig aktiv geworden sind wir nicht.

Am Wochenende hat uns das Schicksal unter die Arme gegriffen. Ulla, eine entfernte Nachbarin, die wir kennenlernten, als uns im vergangenen Jahr ihr ausgebüchster Hund zulief, postete bei Facebook: „Eine Katze ist in unseren Keller eingezogen. Sie wurde wohl beim Umzug von den Leuten im Haus gegenüber zurückgelassen. Wir haben keine Gelegenheit, sie aufzunehmen, weil einer unserer Hunde keine Katzen mag…“ Da wurde ich hellhörig.

Und tatsächlich: es handelte sich um die Rote, die uns schon im Frühjahr aufgefallen war. Einmal haben wir sie vormittags in unserer Garage entdeckt, ein anderes Mal schlich sie um unseren Kompost herum. Wir waren damals schon verwundert, dass sich eine Katze so weit zu uns raus wagt und haben uns gefragt, wo sie wohl herkommen mag. Wir hatten sogar sicherheitshalber einen Beutel Futter gekauft, für den Fall, dass sie von nun an öfter unser Gast sein würde. Aber irgendwann war sie so schnell wieder verschwunden, wie sie aufgetaucht war. Scheu war sie.

Und so sind wir am vergangenen Samstag noch schnell ins ICA Maxi gedüst, um wenigstens ein Katzenklo und -streu zu besorgen. In Sachen Zubehör war die Auswahl dort mal wieder nicht berauschend, das haben wir dann bei Amazon bestellt. Das Geschirr sollte ausbruchssicher sein, weil wir sie irgendwann an den Garten gewöhnen wollen. Und eine Transportbox brauchten wir, denn als nächstes steht unbedingt ein Termin beim Tierarzt mit ihr an. Dass es sich um eine junge Dame handelt, haben wir mittlerweile selbst herausgefunden. Aber wir wollen sicherstellen, dass sie gesund ist und sie impfen lassen. Und zu wissen, ob sie gechipt und sterilisiert ist, kann auch nicht schaden. Deshalb haben wir uns für eine Tragetasche entschieden.

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Und nun lernen wir uns hier alle langsam kennen. Wir lassen ihr viel Zeit. Die meiste Zeit verbringt sie alleine oben im Gästezimmer. Dort haben wir ihre Näpfe hingestellt, denn das obere Stockwerk lässt sich noch immer mit Sohnemanns Treppenschutzgitter abtrennen. So macht sich unser Hund nicht über ihr Futter her und sie hat jede Menge Freiraum. Aber sie freut sich, wenn wir sie besuchen kommen und ihr ausgiebig das Köpfchen und den Bauch kraulen. Zu Chris und mir kommt sie sogar schon von selbst angelaufen. Hund und Kind sind ihr jedoch noch etwas suspekt. Dem wilden Treiben geht sie am liebsten aus dem Weg. Laute Geräusche machen ihr Angst. Doch auch hier setzt langsam ein Gewöhnungseffekt ein. Letztens haben sich Hund und Katz‘ auf der Treppe vorsichtig durchs Treppenschutzgitter beschnuppert. Interessiert, aber nicht aggressiv. Ich glaube, dass wird gut.

Nun hätte ich das Wichtigste fast vergessen: den Namen!

Lucy soll sie heißen.


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