World of Dinosaurs

Zeitreise ins Erdmittelalter

Wann immer wir einen Weg nach Kalmar haben – das letzte Mal habe ich mit Sohnemann dort das Sandskulpurenfestival besucht – kommen wir am Dino-Park vorbei. Dann denken wir uns: wenn er ein bisschen älter ist, müssen wir da mal hin. Jetzt war es soweit.

Jetzt ist er vier und ein großer Fan der Urzeit-Riesen. Angeheizt wurde seine Begeisterung durch Pappa Kapsyl, einen schwedischen Kinder-Künstler, der im Dino-Park jede Menge Videos aufgenommen hat.

Also schnell hin, bevor die Ausstellung Ende Oktober schon wieder schließt. Nur knapp fünf Monate im Jahr hat sie geöffnet; 2020 blieben die Türen Corona-bedingt ganz geschlossen. Die Zeit hat Inhaber Roland Wiberg genutzt, um die Welt zu bereisen und seine Ausstellung um weitere Stücke zu erweitern. Nun gibt es 50 Dinosaurier mehr zu bestaunen.

Nach innen verlegt: World of Dinosaurs bei Kalmar

Ich habe mir die Ausstellung anders vorgestellt. Den Bildern nach, die man im Internet findet, und durch Pappa Kapsyls Videos, dachte ich, dass ein Teil draußen stattfinden würde und alles insgesamt interaktiver wäre. Das ist nun anders: vielleicht wollte Wiberg unabhängiger vom Wetter werden, vielleicht stecken die Corona-Bestimmungen dahinter – aber mittlerweile ist die Ausstellung in dem alten Wirtschaftsgebäude des Tingby Gårds untergebracht. Ein- und Ausgang sind räumlich voneinander getrennt, die Besucherschlange schiebt sich auf einer Einbahnstraße zwischen den Ausstellungsstücken hindurch. Umkehren ist nicht erlaubt. Das fand ich schade; Zeit zum Verweilen gibt es kaum. Die Gruppe gibt das Tempo vor.

Was da wohl schlüpfen wird?

Bis wir den Shop erreichen, in dem Abstandsregeln und Richtungsvorgaben dann plötzlich keine große Rolle mehr spielen, bekommen wir viel zu sehen. 200 Dinosaurier hat Wiberg in den Jahren angesammelt. In den Glasvitrinen liegen versteinerte Fossilien, aber der Schwerpunkt liegt auf den lebensgroßen Knochenmodellen. Besonders stolz ist Roland Wiberg auf die Animatronics, die blinzeln, schnauben und den Kopf bewegen.

Im Shop können wir Sohnemann von einem günstigen Souvenir überzeugen: von einem Dinosaurier-Ei! Es muss zuhause so lange im Wasser liegen, bis sein Inneres so weit aufgequollen ist, das es die Schale sprengt – und schlüpft. Das verlängert die Begeisterung noch einige Tage.

Wichtig zu wissen: die Besucherzahlen sind begrenzt. Es empfiehlt sich also, die Eintrittskarten schon vorher im Onlineshop zu kaufen.

Sohnemann ist glücklich: Mit seinem tropfnassen Dinosaurier flitzt er durch die Wohnung und fragt schon, wann wir das nächste Mal hinfahren. Der Ausflug hat sich gelohnt.

World of Dinosaurs in Kürze World of Dinosaurs in Kürze
World of Dinosaurs liegt nur wenige Kilometer vor Kalmar. In dem alten Wirtschaftsgebäude auf dem Tingby Gård gibt es derzeit 200 Dinosaurier zu sehen. Achtung: Die Ausstellung hat nur knapp fünf Monate im Jahr geöffnet. Weitere Infos wie Eintrittspreise und Öffnungszeiten auf der Homepage unter www.aworldofdinosaurs.se.

Abstecher zum Sandskulpturfestival

Anschließend fahren wir nach Kalmar weiter. Der Magen knurrt und ich möchte noch einen Abstecher an die Küste machen. Nach einem Jahr Corona-Pause hat dort vom 5. bis 9. Juli wieder das Sandskulpturfestival stattgefunden, allerdings Pandemie-bedingt in kleinerem Maßstab. Nur vier Exponate waren angekündigt, die sich zusätzlich weiträumig auf das Areal im Sylvanderparken und Kalmarsundsparken verteilen – so lässt sich besser Abstand halten. Aber die Wolken hängen tief. Alle bekommen wir nicht mehr zu sehen, bevor wir vor dem Regen flüchten. Aber ein Foto habe ich Euch immerhin mitgebracht:

Der Corona-Fighter – die Pandemie ist auch beim Sandskulpturfestival ein Thema.

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