Corona

Ein Schild mit der Aufschrift "Halte Abstand"
"Respektiert einander" ist der Inbegriff des schwedischen Corona-Sonderwegs - wie hier in Linnés Råshult.

Wir werden oft gefragt, was sich Corona-mäßig in Schweden so tut und wie der sogenannte Sonderweg in der Praxis aussieht. Daher sammele sich seit einiger Zeit, was ich so mitbekomme. Der Beitrag wird laufend aktualisiert, erhebt aber natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wichtig zu wissen: In Schweden ist das Gesundheitswesen Ländersache. Die Vorgehensweise z. B. bei Coronatests kann daher von Län zu Län variieren.

Achtung: von unten nach oben lesen!

*** Die schwedischen Corona-Maßnahmen im Januar 2021 ***

10. Januar: Geschäfte, Einkaufszentren, Fitnessstudios und Badehäuser müssen die Besucherzahlen so regulieren, dass jedem zehn Quadratmeter Platz zustehen. Unternehmen, die diese Beschränkungen nicht einhalten, können mit einer Geldstrafe belegt oder sogar geschlossen werden. Darüber hinaus gilt die Höchstgrenze von acht Teilnehmern nun auch für private Veranstaltungen in Party- und Vereinsräumen.

8. Januar: Der Reichstag hat dem Vorschlag der Regierung für ein vorübergehendes Pandemiegesetz zugestimmt. Vom 10. Januar bis zum 30. September 2021 haben die Akteure auf Reichs-, Läns- und Kommun-Ebene mehr Handlungsspielraum. So können beispielsweise die länsstyrelserna und kommuner über lokale Maßnahmen entscheiden, wie etwa Unternehmen zu schließen oder zu verbieten, dass Räumlichkeiten für private Versammlungen vermietet werden. Die Regierung und die Behörden können etwa Fitnessstudios, Sportanlagen, Bibliotheken, Campingplätzen, Museen, Zoos, Einkaufszentren, Geschäften, Serviceeinrichtungen wie Friseursalons, Partyräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln vorgeben, die Anzahl der Besucher zu begrenzen und die Öffnungszeiten zu ändern, um eine Überlastung zu vermeiden. Die Regierung darf nun auch die Nutzung des öffentlichen Raums wie Badebereiche oder Stadtparks einschränken.

*** zum Dezember 2020 geht es auf der nächsten Seite ***

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