Corona

*** Die schwedischen Corona-Maßnahmen im März ***

30. März: Schweden hat öffentliche Veranstaltungen verboten. An den Infotafeln stapeln sich die Aushänge mit inställt. Hier findet kein Seniorennachmittag mehr statt, kein Kinderflohmarkt, keine sportliche Veranstaltung. Die Straßen sind wie ausgestorben. Das öffentliche Leben pausiert.

29. März: Schweden begrenzt öffentliche Versammlungen auf 50 Personen.

27. März: Das schwedische Folkhälsomyndigheten empfiehlt allen, die 70 Jahre oder älter sind, ihre sozialen Kontakte zu begrenzen und zu Hause zu bleiben.

25. März: Restaurants, Cafés und Bars müssen sicherstellen, dass alle Gäste Abstand einhalten können. Dazu gehört, dass sie ihre Speisen und Getränke nur am Tisch verzehren oder Bestelltes abholen dürfen. Wenn der Meinung ist, dass die Regeln nicht eingehalten werden, kann sich an die Gemeinde wenden.

24. März: Coop führt spezielle Lieferzeiten für Senioren 70+ ein, die im Onlineshop einkaufen. Damit will das Unternehmen der steigenden Nachfrage gerecht werden. Der Service soll nach und nach räumlich ausgedehnt werden.

19. März: Die schwedische Gesundheitsbehörde empfiehlt allen, zuhause zu bleiben. Arbeitsgeber sollen ihre Angestellten – sofern möglich – ins Homeoffice schicken. Die Gymnasien, Hochschulen, Universitäten und die kommunale Erwachsenenausbildung sollen auf Distanzunterricht umstellen. Kindergärten und Grundschulen sind davon ausgenommen.

19. März: Ikea schließt in Schweden die Restaurants und die Kinderbetreuung Småland in allen Einrichtungshäusern. Die Warenhäuser selbst bleiben geöffnet, allerdings sollen reduzierte Versandkosten die Kunden zum Onlineshopping bewegen. Geliefert wird nur bis zur Haustür. „Click & Collect“ wird zu „Click & Collect Drive Thru“, so dass die zusammengestellte Ware außerhalb des Gebäudes abgeholt werden muss.

18. März: Die Wasaskolan in Tingsryd stellt auf Distanzunterricht um. Das betrifft neben dem gymnasialen Oberstufenzweig auch die Erwachsenenausbildung mit dem Sfi-Kurs. Das hat Auswirkungen für die Kinderbetreuung: wer keiner Beschäftigung nachgeht, verliert seinen Anspruch auf einen Vollzeitplatz. Die Folge: unser Kindergarten bleibt zwar geöffnet, ist aber so gut wie leer.

18. März: Das Fährunternhemen Scandlines schließt die OnBoardshops auf allen Fähren beider Routen. Es ist nach wie vor möglich, Getränke und einfache Mahlzeiten an Bord zu erhalten. Die BorderShops in Puttgarden und in Rostock haben bereits seit dem 16. März geschlossen.

17. März: Schweden beschließt einen Einreisestopp für alle nicht notwendigen Reisen. Ausgenommen sind Reisende aus dem EWR und der Schweiz.

14. März 2020: Stena Line stellt die Route Sassnitz-Trelleborg bis auf weiteres ein.



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